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| Glosberger Hochaltar mit Madonna |
Die drei historischen Altäre der Kirche stammen aus der Erbauungszeit. Der Hochaltar ist durch einen nachträglichen Umbau im Mittelabschnitt ungünstig verändert worden. Der bewegte Aufbau besteht aus marmoriertem Holz mit vergoldetem Bandelwerkdekor. Vier Holzfiguren, etwa 50 cm hoch, umrahmen als Personifikationen der vier Erdteile, in verehrender Haltung kniend, den Tabernakel. Das holzgefasste, einen Meter große Gnadenbild der Spätgotik (um 1460/70) steht in einer Nische des Mittelabschnittes. Mutter und Kind schmücken barocke Kronen, die 1741 vom Bamberger Kommerzienrat Lobenhofer gestiftet wurden. Brokatene Chormäntel, die den Farben des Kirchenjahres entsprechen, umkleiden beide. Wahrscheinlich stammt die Plastik von der Hand eines einheimischen Meisters. Die Seitenteile des Altars sind vorgezogen und durch offene Säulenstellungen gegliedert. Silbern und golden gefasste, lebensgroße Holzfiguren der Heiligen Joachim, Johannes Baptist, Josef und Anna stehen in der Hauptzone vor Pilastern. Auf den äußeren Säulen ruhen geschwungene Giebelsegmente mit zierlichen Putten besetzt. über der Muttergottesnische steht das Bild des Hl. Geistes (Taube) und darüber in der Abschlusszone eine Relieffigur Gottvaters in der Glorie, von Putten umgeben. Neben dem Altar erheben sich selbständige Sockel mit hoch geschwungenen Gebälkstücken, auf denen mannshohe Engel Anbetung halten.
Die zwei Seitenaltäre haben einen schlichteren Aufbau. Den Mittelpunkt bilden später übermalte Altarbilder von Johann Michael Linck aus dem dritten Viertel des 18. Jahrhunderts, von denen das linke den hl. Josef und das rechte den hl. Johannes Nepomuk darstellt. Die Auf bauten sind ähnlich dem Hochaltarretabel mit gestaffelt vorgekröpften Freisäulenpaaren gestaltet. Vermutlich schuf Martin Walther aus Bamberg um 1735 den Josefsaltar, Johannes Schrepfer 1749/50 den Nepomukaltar. Die Säulen flankieren die Holzfiguren der Heiligen Judas Thaddäus, Petrus, Paulus und Simon (links), bzw. der Heiligen Sebastian, Franziskus, Antonius und Rochus (rechts), zum Teil 1744 bzw. 1750 von Johann Anton Hoffmann geschnitzt. Über den äußeren Säulen wiederum geschwungene Giebelschenkel, darauf spielende Engel. In den Auszügen, von silberner Glorie umgeben, Gemälde mit dem Bild der Muttergottes und Christi, vermutlich 1865 von Lorenz Kaim aus Kronach gemalt. Volksaltar Bei der letzten großen Renovierung (1979 - 1981) wurde der Volksaltar aus Teilen der alten Kommunionbank in den Chorraum eingearbeitet. Die bei den Bauarbeiten freigelegte Steinrosette des Fußbodens wurde als neuer Altarunterabu verwendet.

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